Das Adalher-Haus
2004
„Ich schätze das Adalherhaus sehr. Es hat eine besondere Atmosphäre und wir können hier in den zwei Räumen und der Küche wunderbar mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten.“
Heike Wirth, MA, seit 2005 im Welterbe Kloster Lorsch tätig
Dieses kleine Haus bei der alten Revierförsterei in Lorsch ist ein außergewöhnliches Beispiel für bürgerliches und ehrenamtliches Engagement. Um die Jahrtausendwende benötigte die Museumspädagogik des Klosters Lorsch dringend weitere Räume für die wachsende Zahl junger Besucher.
Im KURATORIUM UNESCO WELTERBE KLOSTER LORSCH entstand die Idee, einen alten ungenutzten Schweinestall, der auf dem Gelände stand, zu erhalten und ein Domizil für die Arbeit der Museumspädagogik zu schaffen. An dem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert nagte der Zahn der Zeit und wir organisierten Architekten, Handwerker, holten Genehmigungen und rechtliche Sicherheiten ein und verhandelten Verträge.
Mit Hilfe vieler Lorscher Handwerker und ehrenamtlichen Bürgern wurde das Gebäude nach denkmalpflegerischen Grundsätzen renoviert und für die Zukunft erhalten. Das Ergebnis ließ sich sehen: ein schmuckes Häuschen, mit zwei attraktiven und funktionalen Räumen und einer kleinen Küche für die Vermittlungsarbeit des Welterbeteams. In Erinnerung an einen namentlich bekannten Mönch der Lorscher Klosterschule trägt es heute den Namen „Adalherhaus“. Die Kosten für die Renovierung übernahm größtenteils das Kuratorium mit Hilfe eines Kredites.
Seit 2004 werkeln hier im „Adalherhaus“ Schulklassen und Geburtstagskinder unter der Anleitung der Lorscher Museumspädagoginnen und -pädagogen. Sie ziehen Kerzen aus echtem Bienenwachs, gießen Schmuckanhänger aus Zinn oder sind in anderen Projekten tätig. Auch für Vorträge oder als Seminarraum, beispielsweise für Kalligraphiekurse und für Lehrerfortbildungen, steht das Adalherhaus zur Verfügung.
Spender und Unterstützer des Adalher-Hauses
Nachfolgend möchten wir nicht versäumen allen Spendern und Unterstützern ein angemessenes Danke zu sagen und diese namentlich aufzählen:
Die Mitglieder des Kuratoriums Weltkulturdenkmal Kloster Lorsch,
die Architekten: Peter Hartnagel, Hermann Felleisen,
Heinrich Fasser,
die Lorscher Handwerker, namentlich:
Peter Helwig,
Klaus Adrian,
Hans-Peter Denefleh,
Helmut Horn,
Manfred Geffert,
Bernhard und Peter Grün,
Ulli Denefleh,
Bernhard Dorn,
Hans Sackenheim,
Klaus Grimm,
Gerhard Arbes,
die Volksbank Kreis Bergstraße,
die Sparkasse Lorsch,
die Deutsche Bundesbank,
die Südzucker AG,
Roche Diagnostics Mannheim,
Vesta Küchenfachmarkt Viernheim,
die Tvgg Lorsch,
der Liederkranz Lorsch,
der Lions Club Bergstraße,
der Künstler Heinz Soell,
die Stadt Lorsch,
die Stadt Bensheim,
die Gemeinde Einhausen,
die Bäckerei Friedrich Drayß,
Anne und Hans-Werner Labitzky,
Ludwig Brunnengräber
Hans-Günther und Karl-Heinz Drayß